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ETHIK & ÄSTHETIK · 07. März 2020
„Lieber penetrant als elegant“ – so Maria Lassnig (1919-2014) als Mittsiebzigerin. Provokant ist sie aber Jahrzehnte zuvor auch schon, wenn sie im New York der 1970er dazu aufruft, den Stil möglichst jede Woche zu ändern. Sie favorisiert eine drastische Malerei, sie agiert durchaus chaotisch, alles geht an ihre Herzfasern. Getrieben von ihrer Mal-Sucht, einer ästhetischen Suche mittels des Körpers. Ihres Körpers. Als Schlachtfeld.
26. Februar 2020
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ETHIK & ÄSTHETIK · 08. Februar 2020
Eine Reise durch die junge Lyrik Europas – von Albanien bis Zypern. Herausgegeben von Büchner-Preisträger Jan Wagner und Federico Italiano
ETHIK & ÄSTHETIK · 02. Februar 2020
made in Deutschland – BauHaus stellt das Tanzstück von Günther Grollitsch (Projektleitung/ Choreografie) und Fabian Aimar (Idee/ Dramaturgie), in Kooperation mit tanzbar_bremen und produziert vom steptext dance project, unter die Leitfrage des Bauhaus-Gründers Walter Gropius: „Wie werden wir wohnen, wie werden wir siedeln, welche Formen des Gemeinwesens wollen wir erstreben?“ – Grundfragen der Weimarer Zeit nach den Materialschlachten des 1. Weltkriegs, der Deutschland allerdings –...
20. Januar 2020
Folgt man der allerersten Rezension auf den Premierenabend am 18.1. in Hamburg, nämlich der von nachtkritik.de, dann war Karin Beiers Inszenierung am Schauspielhaus schlicht das „Highlight“ der laufenden Spielzeit dort. Denn „dieser Ivanov ist unbedingt sehenswert, ebenso lustig wie berührend“ (Stefan Forth). Und auch die meisten anderen Presseberichte loben die Inszenierung vollmundig. Bis auf den Spiegel, der im Aufführungsvergleich mit der zeitgleichen Bochumer Premiere, dieser...
ETHIK & ÄSTHETIK · 18. Januar 2020
Werkeinführung Mauricio Kagel meint zur 'Metacollage' Ludwig van. Hommage à Beethoven (1969) für beliebige Besetzung, dass die Musik der Vergangenheit auch als Musik der Gegenwart dargeboten werden soll. Die Partitur besteht aus Abbildungen einer Inneneinrichtung, die mit Beethoven-Notenblättern beklebt sind. Was die Interpreten spielen, beruht auf deren subjektiver Wahrnehmung.
ETHIK & ÄSTHETIK · 17. Januar 2020
Sagt die Künstlerin: "Ama ist ein Film ohne Worte, der eine Geschichte erzählt, die jede/r auf die eigene Weise interpretieren kann, nach den eigenen Erfahrungen. Es ist ein Vorschlag, kein Diktat. Ich wollte in diesem Film meinen größten Schmerz an dieser Welt zum Ausdruck bringen. Das ging unter Wasser am besten. Um jegliche Plumpheit zu vermeiden und alles in Anmut zu kleiden. Ich widme diesen Film allen Frauen der Welt."
ETHIK & ÄSTHETIK · 23. Dezember 2019
Fotografie: Kerstin Schomburg
ETHIK & ÄSTHETIK · 01. Dezember 2019
Nun also in der Bremer Schwankhalle – mit einem ganz anderen Zugang natürlich als in Berlin und Köln. Leider nur viermal. Auch für das Theater interessant, so beweist sich, ist der autobiografische Essay des Soziologieprofessors Didier Eribon, der nicht nur in Frankreich schon bei seinem Erscheinen (Retour à Reims, 2009) Bestsellerquoten erzielte, sondern auch in Deutschland in seiner sieben Jahre späteren Übersetzung von Tobias Haberkorn nun schon in der 18.Auflage. Es ist die...
ETHIK & ÄSTHETIK · 08. November 2019
Buch und Ausstellung zum 9.11.19 Alle Medien reden derzeit vom Mauerfall, vom Davor und Danach. Und das ist auch gut so. Denn Deutschland ist in Kopf und Herz, Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur wirklich noch nicht fertig damit. Das ist nach dreißig Jahren auch nicht zu erwarten. Zumal zuvor ein Teil des Landes sich von einer Diktatur in die nächste stürzte, vom National- in den Realsozialismus. Und auch der andere tat und tut sich mit Vergangenheitsbewältigung schwer. Kultur im...

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