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20. Januar 2020
Folgt man der allerersten Rezension auf den Premierenabend am 18.1. in Hamburg, nämlich der von nachtkritik.de, dann war Karin Beiers Inszenierung am Schauspielhaus schlicht das „Highlight“ der laufenden Spielzeit dort. Denn „dieser Ivanov ist unbedingt sehenswert, ebenso lustig wie berührend“ (Stefan Forth). Und auch die meisten anderen Presseberichte loben die Inszenierung vollmundig. Bis auf den Spiegel, der im Aufführungsvergleich mit der zeitgleichen Bochumer Premiere, dieser...
ETHIK & ÄSTHETIK · 18. Januar 2020
Werkeinführung Mauricio Kagel meint zur 'Metacollage' Ludwig van. Hommage à Beethoven (1969) für beliebige Besetzung, dass die Musik der Vergangenheit auch als Musik der Gegenwart dargeboten werden soll. Die Partitur besteht aus Abbildungen einer Inneneinrichtung, die mit Beethoven-Notenblättern beklebt sind. Was die Interpreten spielen, beruht auf deren subjektiver Wahrnehmung.
ETHIK & ÄSTHETIK · 17. Januar 2020
Sagt die Künstlerin: "Ama ist ein Film ohne Worte, der eine Geschichte erzählt, die jede/r auf die eigene Weise interpretieren kann, nach den eigenen Erfahrungen. Es ist ein Vorschlag, kein Diktat. Ich wollte in diesem Film meinen größten Schmerz an dieser Welt zum Ausdruck bringen. Das ging unter Wasser am besten. Um jegliche Plumpheit zu vermeiden und alles in Anmut zu kleiden. Ich widme diesen Film allen Frauen der Welt."
ETHIK & ÄSTHETIK · 23. Dezember 2019
Fotografie: Kerstin Schomburg
ETHIK & ÄSTHETIK · 01. Dezember 2019
Nun also in der Bremer Schwankhalle – mit einem ganz anderen Zugang natürlich als in Berlin und Köln. Leider nur viermal. Auch für das Theater interessant, so beweist sich, ist der autobiografische Essay des Soziologieprofessors Didier Eribon, der nicht nur in Frankreich schon bei seinem Erscheinen (Retour à Reims, 2009) Bestsellerquoten erzielte, sondern auch in Deutschland in seiner sieben Jahre späteren Übersetzung von Tobias Haberkorn nun schon in der 18.Auflage. Es ist die...
ETHIK & ÄSTHETIK · 19. November 2019
Ein tolles Projekt, das der New Yorker Stadtbibliothek, dank einer Agentur Literatur online und zwar fürs Smartphone per Instagram zu präsentieren: die Insta Novels! Und dann solche Klassiker wie u.a. Carroll, Dickens, Kafka die erstmal nur häppchenweise, dann aber in Gänze verfügbar werden sollen. Im August gestartet, wurden die neuen Online-Lektüreangebote 300.000 mal genutzt. Neu ist das nicht grundsätzlich, das deutschsprachige Publikum kann im Web dank des Projekts Gutenberg im...
ETHIK & ÄSTHETIK · 08. November 2019
Buch und Ausstellung zum 9.11.19 Alle Medien reden derzeit vom Mauerfall, vom Davor und Danach. Und das ist auch gut so. Denn Deutschland ist in Kopf und Herz, Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur wirklich noch nicht fertig damit. Das ist nach dreißig Jahren auch nicht zu erwarten. Zumal zuvor ein Teil des Landes sich von einer Diktatur in die nächste stürzte, vom National- in den Realsozialismus. Und auch der andere tat und tut sich mit Vergangenheitsbewältigung schwer. Kultur im...
ETHIK & ÄSTHETIK · 02. November 2019
„Spektrum“ im Kleinen Haus des Theater Bremen - eine tolldreiste Tanztheaterproduktion fordert Publikum und Kritik heraus. Und die feiert richtig ab mit verbalen Kraftakten, die sich dann doch auf so etwas wie einen nominalen Superlativ einigen: ein Gesamtkunstwerk! Der Begriff, hier konkret durchaus zutreffend, sollte dann doch nicht ganz so inflationär verwendet werden wie in allen bisherigen Rezensionen. Bei seiner zweiten Choreografie am Theater Bremen präsentiert der gebürtige Ungar...
ETHIK & ÄSTHETIK · 21. Oktober 2019
IKONEN – was wir Menschen anbeten – der Titel trifft und wie! Mitten rein, was in Kunst, Kunstgeschichte, aber auch im Alltagsleben abgeht. Und scheint fast nahtlos an die Ausstellung „Über das Erhabene“ im Guggenheim Berlin anzuschließen. Das war vor fast zwanzig Jahren und kaprizierte sich auf das 20. Jahrhundert und drei seiner herausragenden Künstler: Yves Klein, Mark Rothko und James Turrell. Die finden sich natürlich jetzt auch in Bremen wieder ein. Die hiesige...
ETHIK & ÄSTHETIK · 30. September 2019
Das Industriezeitalter und die rauen Stimmen seiner Arbeiter: Das Abschlusskonzert lauscht ihnen im Chorgesang des berührenden Oratoriums von Julia Wolfe auf und transponiert sie in die elegischen Bandoneon-Klänge von Daniele di Bonaventura. Die Musiktage in Kooperation mit der Staatsoper Hannover: Ensemblemitglieder des Hauses sowie Musikerinnen und Musiker des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover präsentieren eine Auswahl von Songs des Briten Michael Nyman rund um Shakespeares...

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