Ausstellung

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KUNO-Tipps

 

Ein aktueller Kultur-Tipp dieses Konzert am 1.März 2016?!

Aber ja, in einem streckenweis kulturenfeindlichen Klima iat es mehr als angebracht zu erinnern, wie die Musik von zwei ausländischen Komponisten, drei ausländischen Dirigenten und ihren Orchestern in einer von vielen Ausländern besuchten Berliner Philharmonie kulturelle Entgrenzung und Freude bei  Menschen  verschiedener Ethnien entfacht.

Zum Gratis-Empfang der Digital Concert Hall sich registrieren lassen, anhören und zuschauen. Auch andere Konzerte und Trailer.

 

Die Perlen der Cleopatra

 

Video-Aufzeichnung auf ARTE

"Der Blues war ihr erster und bester Rausch: Mit ihrem neuen Album kehren die Rolling Stones zurück zur schwarzen Musik. Gerade noch rechtzeitig!" meint Jonathan Fischer in der ZEIT N° 49.  Back to the roots - und es hört sich gut an.

Deutscher Hörspielpreis der ARD 2016

 

"Florence Foster Jenkins"

von Frears und Pleger

 

 

Zeitgleich erscheinen zwei Filme in Deutschland zum selben Thema, zur selben Frau und Sängerin: zur Kultfigur der 20er- und 30er, zur Sopranistin Florence Foster Jenkins, deren schräger Gesang das Publikum faszinierte. Als Millionärin konnte sie sich alles leisten, auch noch 1944 bei ihrem legendären Konzert mit 76 Jahren in der Carnegie Hall vor ausverkauftem Haus. Mit eigenem Repertoire, das auch vor Mozart und Brahms nicht haltmachte, Bühnenbild und Kostümen. Sie sang herrlich falsch, doch das Amusement darüber erstirbt angesichts einer derart trügerischen Selbstwahrnehmung.

Nicht allein ihre im Web zigmal angeklickte „Königin der Nacht“ macht sie zur wahren Königin der Dissonanzen.

Im Biopic von Stephen Frears wird sie von Meryl Streep (an ihrer Seite Hugh Grant) gespielt, die ebenso kunstvoll falsch singt wie die Opernsängerin Joyce DiDonato in dem halbdokumentarischen Film von Ralf Pleger.

Empfehlenswert das CBS-Video mit Meryl Streep (O-Ton), das uns Florence (bezeichnend ihr erster Vorname Narcissa), ihren Gesang, die Zeit und den Film nahebringt: https://www.youtube.com/watch?v=dDbdKjwIEnU. Und die Webseite von Ralf Plegers Semi-Doku: http://www.florencefosterjenkins.de/film.html.

Inspiriert

vom Musikfest Bremen möchten wir hier präsentieren:

 

Teodor Currentzis und sein Orchester MusicAeterna

 

mit »The Sound of Light«, den Klangvisionen des französischen Organisten, Komponisten und Musiktheoretikers Jean-Philippe Rameau. Programm  aus Ouvertüren, Tanzstücken, Intermezzi und Arien. Intensives Musizieren, Tanzen und Dirigat - zum genussvollen Hören und Schauen französischer Barockkunst im modernen Gewand.

Alle Tipps (Stellungnahmen, Rezensionen etc.) sind im Archiv unter KUNO-Tipps gespeichert.