Ausstellung

LOGO "Ankunftsland"

Bei unvollständigem Empfang (Mobilgerät): Klick auf "Standard" am Ende der Seite

 

 

KUNO-Tipps

 

Wie das Portrait der 12jährigen Mursal entsteht, die selbst einen Anschlag überlebte, bei dem zwei ihrer Schwestern den Tod fanden - und vieles mehr zeigt das Video über die ArtLords - eine sozial engagierte künstlerische Antwort auf die Warlords in Afghanistan.  Zu sehen auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/kunoweb/

 

Graffiti-Kunst gegen Taliban, Kriegsherren, Milizen. Sie will hier in Kabul die Stadt verschönern und zum Denken anregen. Und nicht nur gegen den Krieg mobilisieren, sondern auch für Bildung oder gegen Kinderehen.
Die ArtLords nennen sich selber "The voice of the voiceless"

"Mein Leben soll ein Fest sein" - der Untertitel trifft es, was der Film zeigt: eine junge rebellische Frau zwischen 25 umd 30 an der Jahrhundertwende (19./20.Jh.). Er zeigt auch viele fürs Setting nachgemalte Bilder, er zeigt eine bezaubernde Carla Juri als Paula und das in vielen schönen Einstellungen. Er zeigt auch die bornierte Kunstkritik der Worpsweder Patriarchen an Paulas Malerei.
Er zeigt aber nicht, was Paula zum Beispiel an Cézanne oder an den Künstlern der Renaissance begeistert und warum. Er zeigt nicht, ja deutet nich einmal an, warum Paula so malt, wie sie malt, warum sie später dem frühen Expressionismus zugerechnet wird. Ihr Malen wird ausschließlich als Lebensform präsentiert. Aber sie wollte nicht nur ihr Leben feiern, sondern war eine Künstlerin, die mehr als "nur drei gute Bilder" gemalt hat. Der Film zeigt eine publikumswirksame Ikone, doch nicht wirklich Paula, die avantgardistische Malerin. Schade.

„Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest… Und wenn nun die Liebe mir noch blüht, vordem ich scheide, und wenn ich drei gute Bilder gemalt habe, dann will ich gern scheiden mit Blumen in den Händen und im Haar.“ 

 

Er ist wieder da:

"Toni Erdmann" - Europäischer Filmpreis

In Cannes war´s "nur" der Kritikerpreis und nun warten noch die Oscars.

Ein Film ernsthaft, doch voller Humor und Witz.

 

 

Die Perlen der Cleopatra

 

Video-Aufzeichnung auf ARTE

"Der Blues war ihr erster und bester Rausch: Mit ihrem neuen Album kehren die Rolling Stones zurück zur schwarzen Musik. Gerade noch rechtzeitig!" meint Jonathan Fischer in der ZEIT N° 49.  Back to the roots - und es hört sich gut an.

 

"Florence Foster Jenkins"

von Frears und Pleger

 

 

Zeitgleich erscheinen zwei Filme in Deutschland zum selben Thema, zur selben Frau und Sängerin: zur Kultfigur der 20er- und 30er, zur Sopranistin Florence Foster Jenkins, deren schräger Gesang das Publikum faszinierte. Als Millionärin konnte sie sich alles leisten, auch noch 1944 bei ihrem legendären Konzert mit 76 Jahren in der Carnegie Hall vor ausverkauftem Haus. Mit eigenem Repertoire, das auch vor Mozart und Brahms nicht haltmachte, Bühnenbild und Kostümen. Sie sang herrlich falsch, doch das Amusement darüber erstirbt angesichts einer derart trügerischen Selbstwahrnehmung.

Nicht allein ihre im Web zigmal angeklickte „Königin der Nacht“ macht sie zur wahren Königin der Dissonanzen.

Im Biopic von Stephen Frears wird sie von Meryl Streep (an ihrer Seite Hugh Grant) gespielt, die ebenso kunstvoll falsch singt wie die Opernsängerin Joyce DiDonato in dem halbdokumentarischen Film von Ralf Pleger.

Empfehlenswert das CBS-Video mit Meryl Streep (O-Ton), das uns Florence (bezeichnend ihr erster Vorname Narcissa), ihren Gesang, die Zeit und den Film nahebringt: https://www.youtube.com/watch?v=dDbdKjwIEnU. Und die Webseite von Ralf Plegers Semi-Doku: http://www.florencefosterjenkins.de/film.html.

Inspiriert

vom Musikfest Bremen möchten wir hier präsentieren:

 

Teodor Currentzis und sein Orchester MusicAeterna

 

mit »The Sound of Light«, den Klangvisionen des französischen Organisten, Komponisten und Musiktheoretikers Jean-Philippe Rameau. Programm  aus Ouvertüren, Tanzstücken, Intermezzi und Arien. Intensives Musizieren, Tanzen und Dirigat - zum genussvollen Hören und Schauen französischer Barockkunst im modernen Gewand.

Alle Tipps (Stellungnahmen, Rezensionen etc.) sind im Archiv unter KUNO-Tipps gespeichert.