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KUNO-Tipps

 

 

Zum Welttag der Poesie am 21. März 2017

ERNST JANDL jandelt

 

Mike Daisey untersucht den unaufhaltsamen Aufstieg des Donald Trump in “The Trump Card”. Die Perfomance hier fand in New York eine Woche vor der US-Wahl statt. 

Nun auch als "Trump" in deutscher Fassung im Schauspiel Dortmund.

 

Der Oscar für den besten Film geht an den afro-amerikanischen Regisseur Barry Jenkins, der mit "Moonlight" „amerikanische Filmgeschichte geschrieben“ habe (Zeit online). Die Geschichte von dem schwulen schwarzen Jungen aus Liberty City, Ghetto in Miami, ist die seine. Denn: „Ich bin dieser Junge“, so Jenkins. Aber, so liest man, er präsentiert kein Biopic und keine Doku oder imitiert deren Stil. Das macht Freude auf den Film, der am 9. März in die Kinos kommt.
Mehr dazu: http://www.zeit.de/…/film/20…/barry-jenkins-moonlight-oscars.
Mehr über die Oscars, Film und Video bei KUNO auf: https://www.kunoweb.de/film-video/

 

Mensch – Maschine – Mischwesen: Eine Realität bricht sich Bahn.

 

Bionic Pop Artist, wie sich die lettische Künstlerin Viktoria Modesta selbst nennt, setzt ihre Leerstelle, den amputierten Unterschenkel, bewusst bei ihren Auftritten ein, als Model, Sängerin und als Performerin. Berühmt die Szene mit ihrem „Spike Leg“, das die Beeinträchtigung raffiniert zuspitzt auf ein schwarzes Stachelobjekt.

 

Mehr dazu: https://www.viktoriamodesta.com/#home-section.

 

 

Buswracks vor der Frauenkirche

Erinnerung an Aleppo  und Dresden

 

Der syrisch-deutsche Künstler Hanaf Halbouni hat vor der Dresdner Frauenkirche drei Buswracks aufstellen lassen: "Es soll eine kleine Symbolik entstehen und daran erinnern, dass die Frauenkirche nicht immer so intakt war wie sie jetzt ist. Ich wollte ein Gegenbild schaffen, von diesem Platz, der hier komplett neu errichtet worden ist. Ich kann mich daran erinnern, als ich Kind war und wie die Frauenkirche als Ruine da stand." Diese Wracks erinnern zugleich an die, die als Barrikaden zum Schutz der eingekesselten Bevölkerung letztes Jahr in Aleppo dienten. 

Halbouni, Sohn einer Dresdner Mutter und eines Damaszener Vaters, kann natürlich nicht die Bombardierung seiner Mutterstadt erinnern, wohl aber die von Aleppo und Damaskus. Und auch das Bild von der zerstörten Frauenkirche damals, von dem Leid der Zivilbevölkerung heute wie damals hat sich eingegraben.

Von den bekannten, wenigen, aber lautstarken Gegnern auf der Eröffnungsveranstaltung war neben ihrem minimalistischen Vokabular ein neues Wort zu vernehmen: "Schrott".  Womit treffend der Materialcharakter des Kunstwerks bezeichnet ist.

 

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