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DANSE MACABRE

 

 

 

 

Vernissage-Webinar 

10.11. 18h

 

  

 


 

maria kulikovska 

 

"Die ukrainische Kultur steht für die Identität der Nation. Daher gehört es zum Kalkül der russischen Aggressoren, sie auszulöschen. Bisher ist der Plan nicht aufgegangen – nie war das Interesse für die Kulturschaffenden der Ukraine so groß wie heute."

 

So die Einleitung von dlf kultur anlässlich des eigenen verdienstvollen ersten "Kulturpolitischen Salons" (https://www.deutschlandfunkkultur.de/ukraine-krieg-kultur-100.html).

Alles Ukrainische soll - nach Stalin und Hitler so nun auch das Ziel von Putins Russland -  wiederum vernichtet werden. Deshalb auch die wiederholt gezielte Bombardierung ukrainischer Kulturstätten. Und dazu werden auch im grausamen Aggressionskrieg Ikonen der russischen Kultur gegen die Ukraine instrumentalisiert.

 

Mit dem 24. Februar bin auch ich aufgewacht, nachdem die russische Aggression 2014/15 in wohliger Unwissenheit noch verschlafen worden war. Seitdem nehme ich, nehmen viele die Ukraine, ihre Menschen, ihre Kunstschaffenden nicht mehr nebenbei wahr, etwa als Anhängsel sowjetischer, dann russischer Staatskultur. Deren Bomben auf Land und Leute, Städte und Menschen der Ukraine verdanke ich eine (aufgefrischte) Erinnerung und, dass gelernt werde, es gibt zwar keinen unblutigen, jedoch einen gerechten Krieg der Verteidigung und des Widerstands: Der Vietnam-Krieg setzte ein Zeichen. 

Der Vernichtungsfeldzug gegen die Ukraine und ihre Kultur hat in der Dialektik von Zerstörung und Aufbau genau auch jenen weltweiten Aufschwung des Interesses und Engagements für die ukrainische Kultur und Kunst bewirkt.

 

KUNOs KUNST der UKRAINE gibt einen vielfältigen Einblick in die ukrainische Kunstszene inner- wie außerhalb des Landes mit mehr als einem Dutzend Künstler*innen, einigen Kollektiven sowie Gruppenevents in Form von Ausstellungen oder Vorstellungen in verschiedenen Publikationen. Hauptsächlich geht es dabei um Angehörige der Generation der Millennials, die sich in allen Kunstgattungen und -formen produzieren vor und während des russischen Angriffskriegs seit 2014. 

Dabei drängen sich immer wieder künstlerische Aktivitäten in den Vordergrund, jetzt da ukrainische Kunst und Kultur so nachdrücklich en vogue geworden, die nachweisen, wie gut und rapide internationale Vernetzungen sich gestalten können.

Das zeigen nicht nur aktuelle Orchestertournéen aus Kiew und Odessa weltweit oder die der siebenköpfige multiinstrumentalen und -lingualen Frauentruppe der Dakh Daughters, sondern auch die ZDF-Filmserie Himmel&Erde von ukrainischen Filmschaffenden unter Beteiligung deutscher Kolleg*innen. Oder Aktivitäten wie die der Galerie Art East (Berlin/Kiew) mit ihrem Projekt Peace FOR Art (s.u.). Und die Hauptstadt-Achse zeigt sich auch im Projekt des Magazins Solomya für ein "freies Leben der jungen Ukrainer:innen und ihre Kunst". Interessant und wichtig gleichfalls die aktuellen Ausstellungen in Deutschland wie die zur Fotografie in den Hamburger Deichtorhallen und im Berliner Museum Europäischer Kulturen. Und in aller Bescheidenheit auch die Online-Schau hier auf kunoweb.

 

Für uns war die Begegnung mit dem international bekannten Künstler und Illustrator Sergiy Maidukov (*1981 Donezk) und seinen ersten im ZEIT-Magazin und auf Instagram in Bild und Wort veröffentlichten Arbeiten seit März dieses Jahres ein wichtiger Ansporn zu dieser aktuellen Ausstellung ukrainischer Künstler*innen. Seine Zeichnungen mitten aus dem Kriegsgeschehen waren eine Art Türöffner zu einer Vielzahl aus der eher jüngeren Künstlergeneration, die die Erinnerung an die so jung verstorbene Malerin und zugleich Zeichnerin Tanja Kolinko, als die wir sie bei kunoweb 2015 vorstellten, mit unglaublicher ethisch-ästhetischer Energie neu aufladen und bereichern. Wie die mit verschiedensten Materialien für ihre Videos und Animationsfilme arbeitende Dana Kavelina (*1995 Melitopol) und ihrem Umgang mit persönlichen und historischen Traumata, Verletzlichkeit und Wahrnehmung des Krieges explizit im Brief an eine Turteltaube (2020). 

 

Für sie alle findet Serhij Zhardan in seinem jüngsten Buch Himmel über Charkiw die Worte: 

»Wir versuchen, uns dem Tod entgegenzustellen, wir versuchen, uns dem völligen Schweigen entgegenzustellen, wir nehmen uns das Recht, selbst die Wahrheit zu sagen – die Wahrheit über diesen Krieg, über diese Zeit, die Wahrheit dieser Stimmen, die im Himmel vergehen und die Luft klarer und stärker machen.«

 

 

Oktober 2022                                                                             Paul Kroker

 

 

sergiy maidukov

 

instagram.com/sergiymaidukov/?hl=de

 

 

seameer

 

Julia Kochetova

Künstler/in

▫️Game-changer

▫️War is personal. Based on a true story

▫️Ukrainian, reporting from Ukraine now

▫️A human with a dog @ozzythehappiest

www.kochetova.rocks

 

victor onyshchenko

 

instagram.com/victor.ony/?hl=de

 

 Victor Onyshchenko und die bei russischen Luftangriffen zerstörte Bibliothek in Tschernihiw (150 km nordöstlich von Kiew)

 

dana kavelina

 

Brief an eine Turteltaube (2020) ist eine künstlerische Aneignung von Amateuraufnahmen aus dem Krieg in der ukrainischen Donbass-Region,  zu einem surrealen Antikriegsfilm collagiert zusammen mit Kavelinas eigenen animierten Szenen und Archivmaterial aus dem Donbass ab den 1930er Jahren, als die Region zu einem Brennpunkt der stalinistischen Industrialisierung der Sowjetunion und sog. Klassenkampfs wurde. Im Mittelpunkt des Films steht ein Gedicht: ein aus dem Off gesprochener Monolog, der von Kavelina selbst verfasst (und von Sergey Levchin ins Englische übersetzt) wurde. Dieser Text umfasst eine Vielzahl von Traumata, Klagen und Anklagen, Schrecken und Halluzinationen seit dem Einmarsch Russlands im Jahr 2014 in die Donbass-Region. All das nachhaltig aktualisiert seit der Eskalation am 24.Februar 2022, mit der so viele völkerrechtliche, humanitäre Verbrechen und unsagbares Leid auf die Menschen und die Kultur der Ukraine niederprasseln.

 

per Klick zum Video
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the captured house

 

 

aljoscha

 

Aljoscha (* 1974 in Gluchov als Aleksey Alekseevich Potupin, Ukrainische SSR) lebt seit Anfang der 2000er Jahre in Düsseldorf. Zuletzt machte der für konzeptionelle Installationen und Skulpturen basierend auf Ideen des Bioismus und Biofuturismus bekannte Bildhauer und Maler mit Aktionen gegen die russische Aggression auf sich aufmerksam wie in Kiew oder im Bucerius Forum Hamburg, wo er „eine ortsbezogene Installation mit dem Titel Der evolutionäre Optimismus"zeige, die sich auf eine kontroverse emotionale Gemengelage beziehe: " einerseits von Trauer und Entsetzen andererseits von noch nicht verlorener Hoffnung und Zuversicht."

 

serhij zhadan 

 

 

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich Zhadan in sozialen und kulturellen Projekten in der Ostukraine. Derzeit lebt und arbeitet er in Charkiw, organisiert dort Konzerte in U-Bahn-Schächten, in Krankenhäusern, für das Militär, rettet Menschen aus umkämpften Vierteln, liest Gedichte und verteilt Hilfsgüter. „Nachdenklich und zuhörend, in poetischem und radikalem Ton“, fasst die Jury des Deutschen Friedenspreises 2022 zusammen, „erkundet Serhij Zhadan, wie die Menschen in der Ukraine trotz aller Gewalt versuchen, ein unabhängiges, von Frieden und Freiheit bestimmtes Leben zu führen.“

Mehr: https://www.kunoweb.de/10-ukraine/

 

    solomiya

                                   

 

In einem Leben im Ausnahmezustand haben junge ukrainische Künstler:innen etwas Besonderes geschaffen. Das Magazin Solomiya, entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen Kiew und Berlin – und mit dem Anspruch zu zeigen, was es zu verteidigen gibt:

»Das freie Leben der jungen Ukrainer:innen und ihre Kunst«.

Solomiya 1, 128 Seiten/ 23cmx31cm/ Selbstverlag, 128 S./Juni 2022 ist aktuell ausverkauft, aber konzipiert als Wanderausstellung und  Kunstobjekt an sich. So bleiben und allen einige Bilder aus dem Web.

 

 

 

 

 

 

stas santimov

(*1988, Dnipro, Ukraine)

Mach mit, Kleener, Zeit für Gehirnwäsche!

GIF > klicken

 

 

tanja kolinko

                           online-show bei KUNO 2015

 

 mykyta lyskov

 

In 14 atemberaubenden, beinahe irrwitzigen Minuten zeichnet Mykyta Lyskov (*1988, Dnipro/ Ukraine) ein Bild seines Heimatlandes: Ein amerikanischer Weißkopfseeadler wirft über einer Stadt ein Ei ab, dessen Aufprall für einen aufsteigenden nuklearen Fliegenpilz sorgt. Genosse Lenin platzt der Schädel. Ein von sich Überzeugter macht einen Kopfsprung in einen wasserlosen Pool und allerorten werden die Fassaden blau-gelb übertüncht. Die Verwerfungen eines zuweilen chaotischen, aber immer anstrengenden nationalen Selbstfindungsprozesses bringt Lyskov in seiner 2D-Animation auf den Punkt - so die leipziger-medienstiftung.de über den Gewinner 2019 im Wettbewerb "Next Masters - kurzer Dokumentations- und Animationsfilm" und seinen Animationsfilm Deep Love (Originaltitel: Kohannia).

 

dakh daughters

 

Dakh Daughters, seit 2012 ein ukrainisches Musik- und Theaterprojekt aus Kiew. Sieben  multiinstrumentale und -linguale Frauen gern mit Texten berühmter Autoren wie Shakespeare, Brodsky, Bukowski. Gut bekannt 

in verschiedenen ukrainischen Städten sowie im Ausland. Frühjahr 2022 und Anfang 2023 am Hamburger Thalia Theater und online bei KUNO: kunoweb.de/m%C3%A4rz/. 

 

mila teshaieva

 

 

Kurz nach Beginn der Eskalation des Krieges im Februar 2022 ist die in Berlin lebende Künstlerin Mila Teshaieva (*1974 Kyiw) in ihre Heimatstadt Kyjiw gereist. Dabei entsteht ein Tagebuch in Bild und Wort, beginnend mit den ersten Kriegstagen, in denen die russischen Truppen Kyjiw einkesseln und Menschen in Panik fliehen, bis hin zu den letzten Apriltagen mit den erdrückenden Folgen der Kriegsverbrechen rings um die Hauptstadt Kyjiw. Mila Teshaieva legt Zeugnis ab über das Leben im Krieg, Zerstörung wie auch  vom Zusammenhalt und Widerstand.

Die Künstlerin lebt seit 2010 auch in Berlin. Per Fotografie, Video und Text in Langzeit-Projekten sucht sie die Spannung zwischen individueller und kollektiver Identität zu beschreiben. Ihre Arbeiten werden  weltweit ausgestellt. Noch bis 15.01.2023 im Berliner Museum Europäischer Kulturen.

 

yarema malashchuk & roman himey

 

                                                                              Videostills aus ЗIРОЧКА (Sternchen, 2015)

 

Zurecht werden die in Kiew lebenden  Roman Khimei und Yarema Malashchuk seit 2013 definiert als an der Grenze zwischen bildender Kunst und Kino arbeitendes Künstler- und Filmemacher-Duo: 

"Als Künstler und Fimemacher erforschen  Malashchuk und  Himey die Menge als gleichberechtigte Figur in Geschichte und Kultur. In dieser Videoarbeit geht es um den größten Techno-Rave in der Ukraine, Cxema, und um die jugendlichen Besucher*innen, denen die Kamera durch die Nacht und am Morgen nach der Party behutsam folgt. Die Dovzhenko Filmstudios sind in einen Dancefloor verwandelt worden, auf dem Partygänger*innen tanzen, erleuchtet von Scheinwerfern und angetrieben von einem synthetischen Sound. Diese besondere Flucht aus dem Alltag erscheint wie ein modernes Ritual. Der Film endet mit Portraits, fast statischen Aufnahmen von Gesichtern..." (zur Ausstellung beim HMKV 2022), die wir leider im Trailer nicht mehr sehen können. Eine Ahnung vermitteln uns vielleicht die vier Videostills von Sternchen (s.o.).

In der Dramaserie "HIMMEL & ERDE – Небо та Земля" erzählen ukrainische Filmschaffende 5 Geschichten von Ukrainer*innen. Sie handeln von Heimat, der Angst um geliebte Menschen, aber auch von Hoffnung.

 

vlada ralko

 

Vlada Ralko, Lemberger Tagebuch Nr. 078 (2022)

 

"Ihre Zeichnungen, die mit Überlagerungen von Tusche und

Aquarell in Schwarz, Rot und Hauttönen ausgeführt sind,

vermischen Symbole des russischen Imperialismus

wie Adler, Hämmer und Sicheln mit Bomben, Schädeln,

verstümmelten Frauenkörpern, ermordeten Kindern und

waffenähnlichen Phallussen." 

 

aus: Eleonore Heartney, 02.08.2022 in art news:

 https://news.artnet.com/art-world/women-artists-ukraine-fridman-gallery-in-collaboration-with-voloshyn-gallery-in-kyiv-ukraine-2153869

 

vadim neselovskyi

 

 

Auf dem neuen Album Odesa (2022) von Vadim Neselovsky (*1977 Odessa, jetzt USA) "siegt die Hoffnung. Da gibt es schöne, humorvolle Songs wie einen Waltz of Odessa Conservatory und ganz am Ende eine elegische Nummer, die den Aufstieg der Stadt aus der Asche symbolisiert: The Renaissance of Odessa. Man muss das Album anhören, als sei es ein Hörbuch, jeder der zwölf Titel erklärt etwas, wenn man bereit ist, die Musik auf sich wirken zu lassen."

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/jazzpianist-vadim-neselovskyi-und-sein-neues-album-odesa-18008920.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 

the new abnormal

 

Die Ausstellung THE NEW ABNORMAL im PHOXXI, dem temporären Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg, ist eine Kooperation mit dem Odesa Photo Days Festival unter der Leitung von Kateryna Radchenko. Werke von zwölf ukrainische Fotograf*innen vermitteln vom 3. September bis 6. November 2022 einen Eindruck vom gegenwärtigen Leben im Angesicht des Krieges

 

art east

 

Die Galerie wurde von der Deutsch-Französin Cornélia Schmidmayr und der Franko-Ukrainerin Ivanna Bertrand gegründet, die sich 2014 in Kiew kennenlernten. Beide angetrieben von dem Wunsch, die ukrainische und osteuropäische zeitgenössische Kunst zu fördern. Künstl. Leiterin:  Ivanna Bertrand, Geschäftsführerin: Cornélia Schmidmayr.  Serhiy Voytok ist Kunstmanager und lebt in der Ukraine. 

Die Stiftung "Peace FOR Art" wurde nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine gegründet, um der dringenden Notwendigkeit zu entsprechen, den Menschen dort zu helfen und sich für den Schutz des bestehenden und zukünftigen kulturellen Erbes einzusetzen: www.peaceforart.com

 

Für dieses Ausstellungsprojekt wurde der Künstler-Kurator Mykola Ridnyi eigeladen, eine Auswahl von Werken einer jungen Generation von Künstler:innen und Filmemacher:innen zusammenzustellen, die die Ukraine sowohl in ihrer Identität als auch in ihren Zukunftsvisionen abbilden und formen. 

 

143 Tage nach Beginn der groß angelegten russischen Invasion öffnete das PinchukArtCentre (Kiew) mit When Faith Moves Mountains erneut. Mit einer großen Gruppenausstellung von über 45 Künstler*innen, präsentiert in Partnerschaft mit und dank des M HKA und der flämischen Regierung. Im Fokus die Ukraine als ein weltoffenes Land, ihre tiefen Wurzeln und ihre Beziehung zu Europa und der Welt im ästhetisch-ethischen Dialog mit der Vielzahl der internationalen Künstler*innen.

Die Kooperation konnte dann auch in Deutschland gelingen bei der Ausstellung Worth Fighting For vom 15. November - 14. Dezember 2022 in Köln. (https://www.weltkunst.de/ausstellungen/2022/11/ukraine-pinchuk-kiew-an-den-rhein?wt_zmc=email.int.wk.newsletter_lz.free.ausstellungen.x.x.x)

Ein Künstler sei hier exemplarisch vorgestellt: Nikita Kadan (*1982)

 

nikita kadan

Nikita Kadan, Die Chronik (2016), Zeichnungen, Tinte auf Papier, aus der Sammlung M HKA, Antwerpen. 

Es handelt sich um eine große Erinnerungsarbeit an die Opfer des Lemberger Pogroms der jüdischen Gemeinde, die polnischen und ukrainischen Opfern des Massakers in Wolhynien, die Opfer des NKWD sowie von Zivilisten und Kriegsgefangenen, die unter der Nazi-Besatzung ermordet wurden.

::: VOICES ::: UKRAINE wurde ursprünglich vor der militärischen Invasion Russlands in der Ukraine geplant. Die Idee dahinter war, ein Archiv mit den Geschichten ukrainischer Künstler:innen und Kulturschaffender zu initiieren, die mit der ständigen Angst vor einem Angriffskrieg auf ihr Land lebten… 

We stand in #SolidarityWithUkraine!

Nächste Station: Fotos der belagerten Ukraine in den Berliner U-Bahn
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Kommentare: 1
  • #1

    Christian Kruse (Donnerstag, 10 November 2022 11:39)

    Nuclear
    Armed
    Terror
    Organisation
    !