Mutterland, Kiew (2023)
Mutterland, Kiew (2023)
Gemälde von Nazanin Pouyandeh
Gemälde von Nazanin Pouyandeh


KUNO-Newsletter

kulturimnorden@gmail.com 


 

 

Pavillon der Ukraine

60. Internationale Kunstausstellung, La Biennale di Venezia

 

Projekt "Bomb Shelter Maps" des ukrainischen Pavillons in Venedig
Projekt "Bomb Shelter Maps" des ukrainischen Pavillons in Venedig
vielfalt_der_ukraine_vereint_bei_einem_e
MP3 Audio Datei 5.3 MB

IN HER CAR

zum 24. Februar 2024 verbeugen wir uns vor dieser Serie aus der Ukraine, gedreht just im Moment des russischen Totalangriffs vor zwei Jahren.

Eine Psychologin fährt Solidar-Taxi landauf- und ab. Jede Folge mit einer stimmigen Dramatik in und außerhalb des Taxis. Hier trifft Filmkunst wahrlich auf Kriegswirklichkeit

 

 

 

 

Gärtnern unweit der Front

 

Der Dokumentarfilm von Floret Original präsentiert Alla Olkhovska, eine junge Gärtnerin, Autorin, Fotografin und insbesondere Züchterin von Clematis in Charkiw. Alla blieb im Land und unterstützt ihre Familie mit dem Vertrieb seltener Samen aus ihren zwei Gärten.

Unter täglichen Bombenallarm ist ihre Geschichte ein Dokumentt von Schönheit, Inspiration und Hoffnung.

Mehr im Interview: https://www.floretflowers.com/the-farmer-the-florist-interview-alla-olkhovska/.

 

  / allaolkhovska     / allaolkhovska      / @lindengrovegardens4570  

Premiere am 13.12.2023 #trauma #innerchild #erstehilfe

Es ist zwei Wochen vor Weihnachten. Für die Ukraine das zweite Weihnachten im Krieg. In den Medien ist es derzeit ruhiger um diesen Krieg geworden. Aber es nicht ruhig. Mit dem Projekt RESISTRUMENTS - Breaking The Silence wollen wir die Augen, Ohren und Herzen für die Kinder und Jugendlichen in der Ukraine öffnen. Eine Violine aus einem Raketensprengkopf, ein Cello aus Teilen einer Trägerrakete, eine Gitarre, deren Korpus ein Benzin-Kanister ist, mit dem einst russische Panzer betankt wurden. Dieses Musikvideo ist Teil unseres letzten Workshops in Kiew. Ihre, Deine und Eure Spende hilft uns, mit weiteren Projekten traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu helfen, ihre Kreativität wieder zu entdecken. Oder um es mit den Worten unseres Gründers Tom Lupo zu sagen: "Wir unterstützen den Wiederaufbau nicht nur bei Gebäuden, sondern in den Menschen selbst." Das neue Projekt RESISTRUMENTS ist das erste, das am neu entstehenden Creative Hub von ArtHelps in Kiew umgesetzt wurde. Auf über 1200qm ist in Partnerschaft mit der Stiftung Saving an Angel und der Organisation Save Ukraine, ein Workshop-Space und Kunsttherapie-Ausbildungszentrum im Aufbau.

Art helps - durch teilen, spenden und Support-Poster kaufen: https://www.arthelps.de

  

 

 

"Die ukrainische Kultur steht für die Identität der Nation. Daher gehört es zum Kalkül der russischen Aggressoren, sie auszulöschen. Bisher ist der Plan nicht aufgegangen – nie war das Interesse für die Kulturschaffenden der Ukraine so groß wie heute."

 

So die Einleitung von dlf kultur anlässlich des eigenen verdienstvollen ersten "Kulturpolitischen Salons" (https://www.deutschlandfunkkultur.de/ukraine-krieg-kultur-100.html).

Alles Ukrainische soll - nach Stalin und Hitler so auch das Ziel von Putin -  wiederum vernichtet werden.  Deshalb auch die wiederholt gezielte Bombardierung ukrainischer Kulturstätten. Und dazu werden auch im grausamen Aggressionskrieg Ikonen der russischen Kultur gegen die Ukraine instrumentalisiert. Und die Entführung und russische Umerziehung ukrainischer Kinder, die Bombardierung von Schulen, Kitas, Kinderkrankenhäusern haben nur ein Ziel: die  langfristige Auslöschung von Volk und Staat der Ukraine.

 

Mit dem 24. Februar bin auch ich aufgewacht, nachdem die russische Aggression 2014/15 in wohliger Unwissenheit noch verschlafen worden war. Seitdem nehme ich, nehmen viele die Ukraine, ihre Menschen, ihre Kunstschaffenden nicht mehr nebenbei wahr, etwa als Anhängsel sowjetischer, dann russischer Staatskultur. Deren Bomben auf Land und Leute, Städte und Menschen der Ukraine verdanke ich eine (aufgefrischte) Erinnerung und, dass gelernt werde, es gibt zwar keinen unblutigen, jedoch einen gerechten Krieg der Verteidigung und des Widerstands: Der Vietnam-Krieg setzte für unsere Generation ein Zeichen. 

Der Vernichtungsfeldzug gegen die Ukraine und ihre Kultur hat in der Dialektik von Zerstörung und Aufbau genau auch jenen weltweiten Aufschwung des Interesses und Engagements für die ukrainische Kultur und Kunst bewirkt.

 

KUNOs KUNST der UKRAINE gibt einen vielfältigen Einblick in die ukrainische Kunstszene inner- wie außerhalb des Landes mit mehr als einem Dutzend Künstler*innen, einigen Kollektiven sowie Gruppenevents in Form von Ausstellungen oder Vorstellungen in verschiedenen Publikationen. Hauptsächlich geht es dabei um Angehörige der Generation der Millennials, die sich in allen Kunstgattungen und -formen produzieren vor und während des russischen Angriffskriegs seit 2014. 

Dabei drängen sich immer wieder künstlerische Aktivitäten in den Vordergrund, jetzt da ukrainische Kunst und Kultur so nachdrücklich en vogue geworden, die nachweisen, wie gut und rapide internationale Vernetzungen sich gestalten können.

Das zeigen nicht nur aktuelle Orchestertournéen aus Kiew und Odessa weltweit oder die der siebenköpfige multiinstrumentalen und -lingualen Frauentruppe der Dakh Daughters, sondern auch die ZDF-Filmserie Himmel&Erde von ukrainischen Filmschaffenden unter Beteiligung deutscher Kolleg*innen. Oder Aktivitäten wie die der Galerie Art East (Berlin/Kiew) mit ihrem Projekt Peace FOR Art (s.u.). Und die Hauptstadt-Achse zeigt sich auch im Projekt des Magazins Solomya für ein "freies Leben der jungen Ukrainer:innen und ihre Kunst". Interessant und wichtig gleichfalls die aktuellen Ausstellungen in Deutschland wie die zur Fotografie in den Hamburger Deichtorhallen und im Berliner Museum Europäischer Kulturen. Und in aller Bescheidenheit auch die Online-Schau hier auf kunoweb.

 

Für uns war die Begegnung mit dem international bekannten Künstler und Illustrator Sergiy Maidukov (*1981 Donezk) und seinen ersten im ZEIT-Magazin und auf Instagram in Bild und Wort veröffentlichten Arbeiten seit März dieses Jahres ein wichtiger Ansporn zu dieser aktuellen Ausstellung ukrainischer Künstler*innen. Seine Zeichnungen mitten aus dem Kriegsgeschehen waren eine Art Türöffner zu einer Vielzahl aus der eher jüngeren Künstlergeneration, die die Erinnerung an die so jung verstorbene Malerin und zugleich Zeichnerin Tanja Kolinko, als die wir sie bei kunoweb 2015 vorstellten, mit unglaublicher ethisch-ästhetischer Energie neu aufladen und bereichern. Wie die mit verschiedensten Materialien für ihre Videos und Animationsfilme arbeitende Dana Kavelina (*1995 Melitopol) und ihrem Umgang mit persönlichen und historischen Traumata, Verletzlichkeit und Wahrnehmung des Krieges explizit im Brief an eine Turteltaube (2020). 

 

Für sie alle findet Serhij Zhardan in seinem jüngsten Buch Himmel über Charkiw die Worte: 

»Wir versuchen, uns dem Tod entgegenzustellen, wir versuchen, uns dem völligen Schweigen entgegenzustellen, wir nehmen uns das Recht, selbst die Wahrheit zu sagen – die Wahrheit über diesen Krieg, über diese Zeit, die Wahrheit dieser Stimmen, die im Himmel vergehen und die Luft klarer und stärker machen.«

 

 

Oktober 2022                                                                             Paul Kroker

 

######

 

 

Nach bereits zwei Jahren ist diese Ausstellung weiter offen,

                   oben oder ganz unten auf dieser Seite: Bitte scrollen!                                                                                               

____________________________________________________________________________

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            sergiy maidukov

Die Brücke von Irpin (Ukraine), nach den ersten Bomben des russ. Totalangriffs 2022. Die Meinung der Bevölkerung ist geteilt: abreißen oder genau so erhalten? Die neue Brücke steht schon. Der Zeichner @sergiymaidukov (Kyiv) hat dieses Bild aus dem Krieg erstmal auf Insta gepostet, was er seit mehr als zwei Jahren tut und ans @zeitmagazin schickt mit höchst aufschlussreichen Kommentaren. 

Hier noch mehr:

 

 

marina baranova

 

Seit ihrer Kindheit übersetzt Marina Baranova die Bilder ihrer Märchenbücher am Klavier in Klangwelten. Die Fantasie der ukrainischen Komponistin und Pianistin hat immer eine aktive Rolle in ihrer Musik gespielt. Auch bei Atlas of Imaginary Places (2022) überlässt sie ihr den Vortritt. Hier arbeitet Baranova mit dem dänischen bildenden Künstler Christian Gundtoft und dem ukrainischen Schriftsteller Volodymyr Kompaniets zusammen, um mehr als nur ein Musik-Album zu konzipieren. "Ich wollte ein alternatives Hörerlebnis schaffen", erklärt sie.

Anders als bei Konzerten, bei denen die Verbindung zwischen Künstler und Publikum mit dem letzten Ton endet, soll Atlas of Imaginary Places dabei helfen, dass Assoziationen sich entwickeln können und neuer Gesprächsstoff entstehen kann. Auf einer eigens eingerichteten Website sind die drei dabei, eine ganz neue Welt zu entwerfen, die mit allen Sinnen erkundet werden kann: visuell, erzählerisch und akustisch. Auf dass das Publikum „ein ganzes Universum für sich selbst entfalten kann." (Mehr im Subtext des Videos auf Youtube).

 

 

daria koltsova

 

 

  

 

maria kulikovska 

 

           seameer

 

 

 

 

 

Julia Kochetova

KRIEG IST PERSÖNLICH

 

 

 

  

 

 

victor onyshchenko

 

 

  

 

dana kavelina

 

Brief an eine Turteltaube (2020) ist eine künstlerische Aneignung von Amateuraufnahmen aus dem Krieg in der ukrainischen Donbass-Region,  zu einem surrealen Antikriegsfilm collagiert zusammen mit Kavelinas eigenen animierten Szenen und Archivmaterial aus dem Donbass ab den 1930er Jahren, als die Region zu einem Brennpunkt der stalinistischen Industrialisierung der Sowjetunion und sog. Klassenkampfs wurde. Im Mittelpunkt des Films steht ein Gedicht: ein aus dem Off gesprochener Monolog, der von Kavelina selbst verfasst (und von Sergey Levchin ins Englische übersetzt) wurde. Dieser Text umfasst eine Vielzahl von Traumata, Klagen und Anklagen, Schrecken und Halluzinationen seit dem Einmarsch Russlands im Jahr 2014 in die Donbass-Region. All das nachhaltig aktualisiert seit der Eskalation am 24.Februar 2022, mit der so viele völkerrechtliche, humanitäre Verbrechen und unsagbares Leid auf die Menschen und die Kultur der Ukraine niederprasseln.

 

per Klick zum Video
per Klick zum Video

 

 

 

the captured house

 

 

 

 

aljoscha

 

Aljoscha (* 1974 in Gluchov als Aleksey Alekseevich Potupin, Ukrainische SSR) lebt seit Anfang der 2000er Jahre in Düsseldorf. Zuletzt machte der für konzeptionelle Installationen und Skulpturen basierend auf Ideen des Bioismus und Biofuturismus bekannte Bildhauer und Maler mit Aktionen gegen die russische Aggression auf sich aufmerksam wie in Kiew oder im Bucerius Forum Hamburg, wo er „eine ortsbezogene Installation mit dem Titel Der evolutionäre Optimismus"zeige, die sich auf eine kontroverse emotionale Gemengelage beziehe: " einerseits von Trauer und Entsetzen andererseits von noch nicht verlorener Hoffnung und Zuversicht."

 

 

 

serhij zhadan 

 

 

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich Zhadan in sozialen und kulturellen Projekten in der Ostukraine. Derzeit lebt und arbeitet er in Charkiw, organisiert dort Konzerte in U-Bahn-Schächten, in Krankenhäusern, für das Militär, rettet Menschen aus umkämpften Vierteln, liest Gedichte und verteilt Hilfsgüter. „Nachdenklich und zuhörend, in poetischem und radikalem Ton“, fasst die Jury des Deutschen Friedenspreises 2022 zusammen, „erkundet Serhij Zhadan, wie die Menschen in der Ukraine trotz aller Gewalt versuchen, ein unabhängiges, von Frieden und Freiheit bestimmtes Leben zu führen.“

Mehr: https://www.kunoweb.de/10-ukraine/

 

   

 

solomiya

 

In einem Leben im Ausnahmezustand haben junge ukrainische Künstler:innen etwas Besonderes geschaffen. Das Magazin Solomiya, entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen Kiew und Berlin – und mit dem Anspruch zu zeigen, was es zu verteidigen gibt:

»Das freie Leben der jungen Ukrainer:innen und ihre Kunst«.

 

Solomiya 1, 128 Seiten/ 23cmx31cm/ Selbstverlag, 128 S./Juni 2022 ist aktuell ausverkauft, aber konzipiert als Wanderausstellung und  Kunstobjekt an sich. So bleiben und allen einige Bilder aus dem Web.

                                   

 

 

 

 

 

stas santimov

(*1988, Dnipro, Ukraine)

Mach mit, Kleener, Zeit für Gehirnwäsche!

GIF > klicken

 

 

 

 

tanja kolinko

                           online-show bei KUNO 2015

 

 

 

 mykyta lyskov

 

n 14 atemberaubenden, beinahe irrwitzigen Minuten zeichnet Mykyta Lyskov (*1988, Dnipro/ Ukraine) ein Bild seines Heimatlandes: Ein amerikanischer Weißkopfseeadler wirft über einer Stadt ein Ei ab, dessen Aufprall für einen aufsteigenden nuklearen Fliegenpilz sorgt. Genosse Lenin platzt der Schädel. Ein von sich Überzeugter macht einen Kopfsprung in einen wasserlosen Pool und allerorten werden die Fassaden blau-gelb übertüncht. Die Verwerfungen eines zuweilen chaotischen, aber immer anstrengenden nationalen Selbstfindungsprozesses bringt Lyskov in seiner 2D-Animation auf den Punkt - so die leipziger-medienstiftung.de über den Gewinner 2019 im Wettbewerb "Next Masters - kurzer Dokumentations- und Animationsfilm" und seinen Animationsfilm Deep Love (Originaltitel: Kohannia).

 

 

 

 

dakh daughters

 

Dakh Daughters, seit 2012 ein ukrainisches Musik- und Theaterprojekt aus Kiew. Sieben  multiinstrumentale und -linguale Frauen gern mit Texten berühmter Autoren wie Shakespeare, Brodsky, Bukowski. Gut bekannt 

in verschiedenen ukrainischen Städten sowie im Ausland. Frühjahr 2022 und Anfang 2023 am Hamburger Thalia Theater und online bei KUNO: kunoweb.de/m%C3%A4rz/. 

 

 

 

mila teshaieva

 

 

 

 

Kurz nach Beginn der Eskalation des Krieges im Februar 2022 ist die in Berlin lebende Künstlerin Mila Teshaieva (*1974 Kyiw) in ihre Heimatstadt Kyjiw gereist. Dabei entsteht ein Tagebuch in Bild und Wort, beginnend mit den ersten Kriegstagen, in denen die russischen Truppen Kyjiw einkesseln und Menschen in Panik fliehen, bis hin zu den letzten Apriltagen mit den erdrückenden Folgen der Kriegsverbrechen rings um die Hauptstadt Kyjiw. Mila Teshaieva legt Zeugnis ab über das Leben im Krieg, Zerstörung wie auch  vom Zusammenhalt und Widerstand.

Die Künstlerin lebt seit 2010 auch in Berlin. Per Fotografie, Video und Text in Langzeit-Projekten sucht sie die Spannung zwischen individueller und kollektiver Identität zu beschreiben. Ihre Arbeiten werden  weltweit ausgestellt. Noch bis 15.01.2023 im Berliner Museum Europäischer Kulturen.

DLF, 25'
DLF, 25'

 

 

 

yarema malashchuk & roman himey

 

                                                                              Videostills aus ЗIРОЧКА (Sternchen, 2015)

 

"Als Künstler und Fimemacher erforschen  Malashchuk und  Himey die Menge als gleichberechtigte Figur in Geschichte und Kultur. In dieser Videoarbeit geht es um den größten Techno-Rave in der Ukraine, Cxema, und um die jugendlichen Besucher*innen, denen die Kamera durch die Nacht und am Morgen nach der Party behutsam folgt. Die Dovzhenko Filmstudios sind in einen Dancefloor verwandelt worden, auf dem Partygänger*innen tanzen, erleuchtet von Scheinwerfern und angetrieben von einem synthetischen Sound. Diese besondere Flucht aus dem Alltag erscheint wie ein modernes Ritual. Der Film endet mit Portraits, fast statischen Aufnahmen von Gesichtern..." (zur Ausstellung beim HMKV 2022), die wir leider im Trailer nicht mehr sehen können. Eine Ahnung vermitteln uns vielleicht die vier Videostills von Sternchen (s.o.). 

In der Dramaserie "HIMMEL & ERDE – Небо та Земля" erzählen ukrainische Filmschaffende 5 Geschichten von Ukrainer*innen. Sie handeln von Heimat, der Angst um geliebte Menschen, aber auch von Hoffnung.

 

 

 

 

 

vlada ralko

Vlada Ralko, Lemberger Tagebuch Nr. 078 (2022)
Vlada Ralko, Lemberger Tagebuch Nr. 078 (2022)

 

 

 

vadim neselovskyi

 

Auf dem neuen Album Odesa (2022) von Vadim Neselovsky (*1977 Odessa, jetzt USA) "siegt die Hoffnung. Da gibt es schöne, humorvolle Songs wie einen Waltz of Odessa Conservatory und ganz am Ende eine elegische Nummer, die den Aufstieg der Stadt aus der Asche symbolisiert: The Renaissance of Odessa. Man muss das Album anhören, als sei es ein Hörbuch, jeder der zwölf Titel erklärt etwas, wenn man bereit ist, die Musik auf sich wirken zu lassen."

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/jazzpianist-vadim-neselovskyi-und-sein-neues-album-odesa-18008920.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 

 

nikita kadan

 

Nikita Kadan, Die Chronik (2016), Zeichnungen, Tinte auf Papier, aus der Sammlung M HKA, Antwerpen. 

Es handelt sich um eine große Erinnerungsarbeit an die Opfer des Lemberger Pogroms der jüdischen Gemeinde, die polnischen und ukrainischen Opfern des Massakers in Wolhynien, die Opfer des NKWD sowie von Zivilisten und Kriegsgefangenen, die unter der Nazi-Besatzung ermordet wurden.

    

julia krahn

 

 

Portraits nach Italien geflüchteter ukrainischer Frauen 2022, die mittlerweile in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Der Titel der Ausstellung St.Javelin, die u.a. in Sorrent, Rom, Florenz und Potsdam zu sehen war, rekurriert auf die Panzerabwehrrakete Javelin, die im ukrainischen Widerstand zur Ikone wurde. Weitere Informationen:

PRESSEMITTEILUNG
WWW.STJAVELIN.ART
WWW.JULIAKRAHN.COM

 

Nächste Station: Fotos der belagerten Ukraine in den Berliner U-Bahn
Nächste Station: Fotos der belagerten Ukraine in den Berliner U-Bahn