Rabenschwarzes Jahr für die Kultur - Bilanz 2020 und Forderungen



       KUNO-Newsletter

 

Kultur im Norden - KUNO e.V.

  • fördert in unserer Gesellschaft das kulturelle Miteinander von Menschen unabhängig von Alter, sexueller Orientierung sowie sozialer und ethnischer Herkunft;
  • präsentiert Kunst und Kultur sowie Kulturschaffende mit ihren Arbeiten;
  • initiiert eigene Projekte; 
  • versteht Kunst und Kultur als Prozess von Konsum und Produktion und von
  • Information und Bildung
  • dank Partizipation
  • und in der Regel digital.

Unser Verein ist gemeinnützig nach § 52 Abgabenordnung, allerdings nicht nach §60a AO. 

 

 

Als Online- Plattform für Kunst- und Kulturaustausch regional, bundesweit und international via Web und Sozialen Medien ist ein Schwerpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit, im Rahmen von Information und Kommunikation einen vielfältigen Einblick ins Kunst- und Kulturschaffen zu bieten, der neben Textquellen in erster Linie audiovisuelles Material vorstellt.

Neben unseren Online-Galerien, in denen sich Künstler*innen aller Art und frei (auch von Gebühren) vorstellen können, sind es Einzel- und Gruppenausstellungen, zu denen wir einladen und in enger Zusammenarbeit mit den Ausstellenden das konkrete Konzept erarbeiten.

 

Ein weiteres, vielleicht das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist, dass und wie wir in die Produktion unserer Ausstellungen die jeweiligen Künstler*innen, die zumeist noch analog arbeiten, einbeziehen.

Besonders deutlich wird unser Ansatz bei der Kooperation mit der Grafik- und Fotokünstlerin Sigi Brüns, wo wir nicht nur post festum die Werke ausgestellt haben, sondern sie auch in ihrem Produktionsprozess im analogen Raum quasi simultan im Netz begleiten konnten (s. https://www.kunoweb.de/sb/ sowie https://www.kunoweb.de/sb-at/).

 

Weiterhin ist es uns ein ethisches wie ästhetisches Anliegen, mit internationalen Künstler*innen und Kulturschaffenden aus Argentinien, Belgien, China, Israel, Italien, Mexiko, Österreich, Syrien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Usbekistan zu kooperieren. Wie auch mit Naser Agha aus Aleppo, der nun als Maler in Bremen tätig ist und 2016 auf kunoweb seine Online-Ausstellung hatte (https://www.kunoweb.de/naser-agha/). An seinem Beispiel als Maler aus einem anderen Kulturkreis wird die Relevanz von ästhetischen Affinitäten und Differenzen in der Produktion und Rezeption von Kunst deutlich. Das gilt gleichfalls und zugleich auch anders für die gemeinsam mit der Wissenschaftlerin des Textilen Dr. Lola Shamukhitdinova erarbeitete Schau zentralasiatischer Kappen und Mützen (https://www.kunoweb.de/sammlung-s/) im Jahre 2016.

 

Und anlässlich des Weltfrauentages 2021 möchten wir unsere Haltung zu Genderfragen unterstreichen, die sich hinsichtlich der Frauenquote schon bei der ersten Gruppenausstellung 2013 mit insgesamt 37 Teilnehmer*innen, davon über zwei Drittel Künstlerinnen, manifestierte wie auch bei der zweiten Exposition ausschließlich mit Frauen: 3 von der Carlshöhe (https://www.kunoweb.de/2021/01/09/3).

 

Digitales Engagement lässt sich so wenig ohne Teilhabe vorstellen wie die Produktion von Kunst ohne ihre Rezeption. Natürlich ist dazu eine ansprechende Kommunikation im Netz eine unabweisbare Prämisse. Eines der wirksamsten und publikumsträchtigsten Mittel auch schon vor der aktuellen Pandemie war und ist für uns das Format des Webinars, das Kultur im Norden zusammen mit dem ViLE-Seniorennetzwerk und dem ZAWiW der Universität Ulm organisiert. 2021 im Februar zu einem Memorial für den Altmetallkünstler Udo Smorra und Ende März zur Ausstellung mit den drei Künstlerinnen aus Eckernförde (https://www.kunoweb.de/2021/01/09/3).

  

 

Flyer Feb. 2019