Rabenschwarzes Jahr für die Kultur - Bilanz 2020 und Forderungen



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#diesmalgrün

 

HELL-o,

gemeinsam rufen wir auf, diesmal grün zu wählen.

Unsere Gründe sind gut: Klimaschutz, Menschenrechte, Umweltschutz

Die Menschheit steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Die Klimakatastrophe infolge der von Menschen verursachten globalen Erwärmung droht nicht, sie findet statt. Die jüngste verheerende Flut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Brände im Mittelmeerraum und die Hitzewelle an der Westküste der USA haben es uns nochmals drastisch vor Augen geführt, mit dem aktuellen Klimabericht des IPCC haben wir es schwarz auf weiß: Es ist längst nicht mehr fünf vor zwölf, wir müssen handeln.

Deshalb möchten wir heute dafür werben, bei der Wahl zum deutschen Bundestag am 26. September 2021 die Grünen zu wählen.

Den Ländern des industrialisierten Nordens wie Deutschland kommt in der Klimakrise eine besondere Rolle zu. Als Hauptverursacher ebenso wie als Hochtechnologieland. Darauf haben die Grünen – als einzige im Bundestag vertretene Partei – seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren immer wieder hingewiesen. Die Umwelt- und die Klimafrage sind der Markenkern dieser Partei. Keine andere hat in den vergangenen Jahrzehnten so viel Expertise zu Nachhaltigkeitsthemen angesammelt, keine andere hat so eindringlich auf die Folgen ungebremsten Wachstums hingewiesen wie die Grünen.

Geändert hat sich allerdings wenig. Jahrzehntelang wurde die Klimafrage erst belächelt und dann bestenfalls symbolisch verhandelt. Auch die Ära Merkel war in dieser Hinsicht eine Phase der verpassten Chancen. Wir haben aber keine Zeit mehr für einen öffentlichen Diskurs, in dem die Klimafrage als politisch links gebrandmarkt wird, in dem es großen Teilen der Gesellschaft in zentralen politischen Fragen ausschließlich um Bewahrung eines Systems zu gehen scheint, das offensichtlich an seine Grenzen gestoßen ist.

Als Kulturschaffende mögen wir nicht immer überzeugt von der Haltung der Grünen zu für uns wichtigen Themen wie etwa dem Urheberrecht sein. Politische Parteien können in einer parlamentarischen Demokratie aber niemals in allen Punkten mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. Das zu erwarten, entspräche einer seltsamen Vorstellung von Demokratie. Wir können mit den Schwächen der Grünen leben, weil es andere Politikbereiche gibt, die in ihrer Folgenschwere und Dringlichkeit unsere persönlichen Interessen in den Hintergrund drängen: Klimaschutz, Umweltschutz, Schutz der Menschenrechte. Politikfelder, die in den kommenden Jahren die Basis für alles andere sein werden.

Natürlich sind Themen wie Digitalisierung, soziale Sicherheit, Bildung, Verteidigung, Wirtschaft, innere Sicherheit wichtig. Aber Klimaschutz, Umweltschutz und Schutz der Menschenrechte sind die Voraussetzung, um über diese Themen überhaupt diskutieren zu können.

Deshalb wählen wir am 26. September Bündnis 90/Die Grünen. Es geht nicht um Annalena Baerbock oder aufgehübschte Lebensläufe, es geht um die ökologische Transformation der Gesellschaft, um eine nachhaltige, klimabewusste und solidarische Zukunft in Deutschland und überall auf der Welt. Die zentralen Punkte ihres Programms können die Grünen nur umsetzen, wenn sie möglichst viele Stimmen bekommen. Versetzen wir sie in die Lage dazu!

Eure Bayuk, Balbina, Frank Schätzing, Wolfgang Niedecken, Maike Rosa Vogel, Kersty und Sandra Grether, Judith Holofernes, Selig, Sven Regener, Jakob Ilja, Richard Pappik, Tiefschwarz, Kat Menschik, Gorilla Club, Fatoni, Lina Maly, Das Paradies, Talking To Turtles, Deniz & Ove, Stefanie Schrank, Max Prosa, Locas in Love, Francesco Wilking, Patrick Reising, Benedikt Reising, Feline Lang, Safi, Berend Intelmann, Parka Sound, Regina Schilling, Adriana Altaras, Leander Haußmann, Steffi Kühnert, Milan Peschel, Moritz Rinke und: ich, Bela B

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