Mutterland, Kiew (2023)
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Gemälde von Nazanin Pouyandeh
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Franz Kafka

 

Franz Kafka

 

 

Kleine Fabel

 

»Ach«, sagte die Maus, »die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« – »Du musst nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie.

 

 


 

 

 

Text

 

Lesung

 

 

                                   Film

 

13.11.2018

"Er lebte dichtend und er dichtete lebendig." Max Brod

Ausschnitt aus einem Gespräch mit Georg Stadtler aus dem Jahr 1968. Das Gespräch in voller Länge hier:    • Max Brod im Gespräch (1968)  

Max Brod wurde 1884 in Prag geboren und starb 1968 in Tel Aviv, er war 1939 vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina geflohen. Im Gespräch mit Georg Stadtler - es war vermutlich das letzte große Interview vor seinem Tod - geht es um seine lange Freundschaft mit Franz Kafka. Bedeutungsvoll sind seine Verdienste um den Erhalt der Werke des Schriftstellers Franz Kafka als deren Herausgeber, Bearbeiter und Interpret. Eingeblendet werden während des Gesprächs Fotografien aus dem alten Prag, die illustrieren, wie das Leben dort damals ausgesehen hat.

Hinweis: Bei diesem Beitrag gibt es ENGLISCHE und DEUTSCHE UNTERTITEL!

10.05.2021

Film von Angelika Keilhammer zu allen wichtigen Lebensstationen und Werken Kafkas. Vom Bildschirm abgefilmt, daher in Bild und Ton "nicht optimal" aber dennoch sehenswert.

Zu Wort kommen:

Alice Herz-Sommer (Kafka-Bekannte)

Reiner Stach (Kafka-Biograph)

Sibylle Lewitscharoff (Schriftstellerin)

Véra Koubová (Kafka-Übersetzerin)

Max Brod (Kafka-Freund und erster Herausgeber seiner Werke)

Oliver Jahraus (Literaturwissenschaftler)

Véra Sandková (Kafka-Nichte)

Pinkas Braun (Schauspieler) liest aus "Vor dem Gesetz, 34:32)

Georg Stefan Troller befragt Orson Welles zu "Der Prozeß" (37:13)EL!
Hinweis: Bei diesem Beitrag gibt es ENGLISCHE und DEUTSCHE UNTERTITEL
aus: DIE ZEIT N°5, 25.Januar 2024, S. 14
aus: DIE ZEIT N°5, 25.Januar 2024, S. 14

 

Zum 100. Todestag: Rüdiger Safranski über Franz Kafka – Jahrhundertfigur der Weltliteratur

„Ich habe kein litterarisches Interesse, sondern bestehe aus Litteratur, ich bin nichts anderes und kann nichts anderes sein", schrieb Franz Kafka an seine Verlobte Felice Bauer. Das Schreiben war seine Existenz, die ihm mehr bedeutete als ein vollendetes Werk. Rüdiger Safranski beobachtet Franz Kafka beim Schreiben, um den Geheimnissen seiner Texte näher zu kommen. In dessen Briefen liest er von den Augenblicken des Glücks, die Kafka am Schreibtisch erlebt, und von Momenten, in denen ihm die Welt vollkommen fremd erscheint. Versteht man Kafkas Bücher als Zeugnisse solcher Grenzerfahrungen, entfalten ihre Geheimnisse eine ganz unmittelbare Kraft. Eine solche Lektüre führt ins Zentrum eines Werks, das zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählt.

Erscheint am 19.02.2024

 

TV-Serie Ende März 24

 

ZEITGEISTER, Kulturmagazin des Goethe-Instituts
ZEITGEISTER, Kulturmagazin des Goethe-Instituts

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