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Madgermanes

Text & Zeichnung: Birgit Weyhe

 

Comicbuch

Veröffentlicht: Mai 2016

Buch: 240 Seiten , Duotone , Klappenbroschur

ISBN: 978-3-945034-42-2

 

Von 1979 bis 1991 waren um die 20.000 Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR beschäftigt. 

Ihr auf vier Jahre befristeter Aufenthalt sollte dazu dienen, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und Berufserfahrung zu sammeln, um nach ihrer Rückkehr zum Aufbau eines unabängigen sozialistischen Mosambiks beizutragen. Die Realität sah anders aus. Die „Madgermanes“, wie sie in Mosambik genannt werden, eine Wortschöpfung aus „Verrückte Deutsche“ und „Made in Germany“, kehrten in ein vom Bürgerkrieg völlig zerstörtes Land zurück. Für ihre Berufsausbildung gab es keine Verwendung, und der von der Regierung treuhänderisch einbehaltene Lohn wurde nie ausgezahlt…

                                                           Leseprobe hier 

Artistik muss anderen Kunstformen gleichberechtigt sein



 


Der Deutsche Kulturrat, Spitzenverband der Bundeskulturverbände, möchte die Diskussion über die zum Teil schwierige soziale und wirtschaftliche Lage von Artisten stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Entlohnung, Altersfragen und die alles überlagernde Frage, ob die Artistik zu den Künsten zählt oder bloße Unterhaltung ist, gilt es endlich in den Fokus zu rücken.

In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrates, ist Artistik das Schwerpunkthema. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, stellt in seinem Beitrag (Seite 22) kulturpolitische Forderungen auf, die er an die Politik wie an die Artisten selbst richtet:

Eine öffentliche Förderung der Artistik existiert so gut wie überhaupt nicht. Besonders projektbezogene Förderung ist jedoch unerlässlich, um die Kunstform Artistik weiterentwickeln zu können. Entsprechende Fördergelder gilt es bereitzustellen.

Das Jahresdurchschnittseinkommen der in der Künstlersozialversicherung versicherten Artisten liegt bei knapp 11.000 Euro. Das der weiblichen Artisten sogar nur bei etwas mehr als 7.000 Euro. Eine selbständige finanzielle Vorsorge für die nachaktive Zeit ist vor diesem Hintergrund unmöglich. Konzepte müssen her, die Artisten einen Ausweg aus der Altersarmutsfalle aufzeigen.

Eine Diskussion über die zweite berufliche Laufbahn von Artisten muss dringend angestoßen werden. Alternden Artisten müssen, ähnlich wie im Tanzbereich längst geschehen, Alternativen für einen zweiten Berufsweg aufgezeigt werden.

Eine Veränderung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse wird letztlich nur eintreten, wenn Artisten ihren Einzelkämpferstatus aufgeben und sich organisieren.

Quelle: Deutscher Kulturrat e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webseite des Goethe-Instituts über Comics in Deutschland und in der Welt