WOLFGANG TILLMANS (1968), deutscher Fotograf, zur Wahl 

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Elf Künstlerinnen

 

 

 

Kultur im Norden – KUNO stellt in dieser  Online-Ausstellung elf  Künstlerinnen aus Norddeutschland vor, zwei von ihnen mit angelsächsischen Wurzeln. 

Ihre Arbeitsgebiete umfassen Malerei, Zeichnung, Grafik und Druck ebenso wie Bildhauerei, Objekte, Installation und Performance und decken damit also einen Großteil der künstlerischen Gestaltungsformen ab.

Wenn KUNO die Hälfte von ihnen als Malerinnen präsentiert, so heißt das nicht, dass Svenja Wetzenstein und ihre Kolleginnen Bruni Jürss, Monika-Maria Dotzer, Astrid Claus und Maren Allermann einzig und allein auf diese Kunstform festgelegt werden können. Wie es auch nicht bedeutet, dass Vielseitigkeit etwa Spezialisierung ausschließt, wie das Evelyn Steinmetz (Zeichnung), Siobhan Tarr (Mosaikbilder), Antonia Lindenberg (Collage/Installation), Ruth Bleakley-Thiessen (Bildobjekte/ Skulpturen), Renate Basten (Holzschnitt) sowie die Fotografin Ute Boeters in ihrer künstlerischen Praxis bezeugen.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür liefert auch die Video-Performance „aufgetischt“ (2016) von sechs dieser Künstlerinnen.  

Gemeinsam mit anderen Frauen hat sich diese Elf 2016 zu einer Wanderausstellung zusammengefunden, die zuerst im Kieler Landeshaus und diesen Sommer auch im niedersächsischen Visselhövede zu sehen war. Dabei kam ihnen die Idee, nach einer "stationären Basis" zu suchen, die, leicht modifiziert, von Kultur im Norden - KUNO mit seiner Internetseite und dem dazugehörigen Archiv geboten werden kann.

Und nun noch ein Wort zum Ausstellungstitel: Warum eigentlich "FKK"?

Wir alle wissen, spätestens seit der Moderne bedienen sich die Künste verschiedener Techniken der Verfremdung. Dass dann auch in der Postmoderne damit gerne gespielt wird, lässt sich immer wieder da beobachten, wo das Prinzip des Spiels in und mit der Kunst noch beherrscht und beherzt angegangen wird.

Natürlich bieten die Künstlerinnen hier auf kunoweb nicht etwa landläufige Frei-Körper-Kultur, wenn auch wohl ein paar Akte dabei sind. Aber sie sind elf Frauen mit großem F, die sich frei in ihren Fiktionen bewegen.  Mit Kopf und Körper, kompetent und kreativ in Kunst und Kultur.

  

 

„Inspiration durch die Kraft der Farbe – Freiheit durch die Malerei – Sehen, was dann möglich ist.“

 

 

Für mich gilt es, beim Schaffen offen zu sein, mit wenig vorgefassten Ideen an jede Arbeit heranzugehen im Wechsel zwischen intuitivem Herantasten, energischem Tun und

gelassenem Betrachten, mich vom Material und den sich entwickelnden Arbeitsspuren führen zu lassen.

 

 

 

info@atelierwettersberg.de

 

Meine Kunst erforscht Themen der Frau und ihrer Identität, mit einer Faszination für das Weltliche und Alltägliche.

 

 

...Licht, Spiegelungen, Spuren, Verschränkung von Raum und Zeit...

 

 

Maybe...

Suchend sein, unsicher sein - ist das nur etwas Weibliches?!

 

 

 

Meinen Arbeiten möchte ich mit Phantasie, Spontanität und Eigensinn zeitgemäßen Ausdruck geben.

Dabei ist für mich das Intuitive wichtiger als Wirklich- oder Unwirklichkeit.

 

 

Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies Nicht-Sichtbares sichtbar machen. 

 

Meine Arbeiten sind autobiografisch, Fragen nach Wirklichkeit, Erfindung, Fiktion und Fakten.

 

 

...reduziere Zeichnung auf wenige, oft nur fragmentarische Angaben, die Raum lassen, das Angedeutete zu ergänzen...

 

 

Meine Arbeit ist von historischen Porträtminiaturen unbekannter Frauen inspiriert aus der Zeit zwischen 1870 bis 1910. Diese Frauen, diese Vergangenheit sind für uns genauso obskur und unbekannt wie die Zukunft.

 

 

 

Historische Maskeraden zum Zwecke der Malerei entsprechen durchaus den Rollenspielen im alltäglichen Leben.

 

 

Ausklang

 

Verzeichnis der ausgestellten Arbeiten.p
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August 2017, Paul Kroker

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Presse/ Medien

 

12.09.2017