17. 11.- 17. 1. 2018

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KUNOtanz

 

Neue Kreation von Sasha Waltz & Guests: KREATUR.

Mit der Modedesignerin Iris van Herpen, dem Lichtartisten Uwe Schönebaum und den Akustik-Klang-Künstlern von Soundwalk Collective.

Zur Zeit auf Tournee in Südeuropa, zum Jahresende wieder in Berlin.

 

Auch beim Tanzfestival Hannover 2017

Excerpts from the works by GN|MC Guy Nader | Maria Campos during 2015-16: TIME TAKES THE TIME TIME TAKES and dance film by Gus&Lo MESH with Eva Duda Dance Company/Movein Mission in Budapest, Hungary LOOP DE LOOP with EnKnapGroup in Ljubljana, Slovenia FALL SEVEN TIMES with tanzmainz, Staatstheater Mainz, Germany Music by Miguel Marin. + info: http://www.gn-mc.com

Veröffentlicht am 14.07.2017

PETITE MESSE SOLENNELLE
URAUFFÜHRUNG
Ballett von Martin Schläpfer zu Musik von Gioacchino Rossini

Auf dem kalten Boden erwacht sie aus unruhigen Träumen. Mit einem Gebet auf den Lippen muss sie dort eingeschlafen sein, den Rosenkranz fest umschlungen. Doch es hat nichts geholfen, niemand hat geholfen. Voller Schrecken spürt sie, wie das Leben in die eisigen Glieder zurückkehrt. „Kyrie eleison“ – „Herr, erbarme Dich“ singt der Chor.

Es ist nicht nur eine einfache Bühne, auf der Martin Schläpfer sein 45-köpfiges Ensemble zu Rossinis „Petite Messe solennelle“ tanzen lässt. Das Theater wird vielmehr zu einem Ort, der der sakral und weltlich, Gotteshaus und italienischer Marktplatz zugleich ist und an dem die „Petite Messe“ doch ihre Feierlichkeit, ja Heiligkeit in all den Momenten bewahrt, in denen der Tanz als etwas höchst Kostbares zu sich und den Menschen findet. „Mich interessiert das poröse Gestein zwischen Leben und Gelebtem, Geistigem und Göttlichem, Niedrigem und Hohem, Tanz, Theater, Poesie und Commedia dell’arte“, so Martin Schläpfer. Seine „Petite Messe solennelle“ ist eine Ode an das pralle Leben, ein intimes, aber auch ekstatisches Zwiegespräch mit Gott und ein Tanz mit dem Tod.

Als musikalische Basis wählte Martin Schläpfer mit Rossinis 1864 entstandener „Petite Messe solennelle“ eine Komposition, die auf faszinierende Weise widerspiegelt, wie sich der einst so erfolgreiche Opernkomponist am Ende seines Lebens der verwirrenden Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert stellte.

MUSIK „Petite Messe solennelle“ für Sopran, Alt, Tenor, Bass, zwei Klaviere, Harmonium und gemischten Chor sowie Klavierstücke aus den „Péchés de vieillesse“ von Gioacchino Rossini
CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer
MUSIKALISCHE LEITUNG Axel Kober
BÜHNE & KOSTÜME Florian Etti
CHOR Gerhard Michalski
LICHT Volker Weinhart

SOPRAN Morenike Fadayomi
ALT Katarzyna Kuncio
TENOR Corby Welch
BASS Günes Gürle

KLAVIER Wolfgang Wiechert & Dagmar Thelen („Petite Messe solennelle“)
Eduardo Boechat („Péchés de vieillesse“)
HARMONIUM Patrick Francis Chestnut

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg
Chor der Deutschen Oper am Rhein

Premiere am 2. Juni 2017 im Opernhaus Düsseldorf
www.ballettamrhein.de
Video: Ralph Goertz
© Ballett am Rhein

TANZ BREMEN 2017, die vorletzte:

Intensive autobiografische Performance von Germaine Acogny, der Mutter des afrikanischen Tanzes. Ihre Deutschland-Premiere.

Im europäischen Exil lernte sie Maurice Béjart kennen und leitete für ihn die Mudra Africa. Wieder im Senegal eröffnete sie dann ihre eigene stilprägende Schule.

Imponierend an dieser One-Woman-Show einer Siebzigjährigen, wie sie mit dem recht bescheidenen Material von ihrer Familie umzugehen weiß.

Raffinierte Inszenierung von Mikael Serre.

Jedoch: Der Verdacht, dass es sich hier vieleicht nicht mehr um Tanz, vielmehr aber um Theater handle, ist nicht von der Hand zu weisen. Und auch beileibe kein Manko.

Paul

Bei TANZ BREMEN 2017 erlebt

CIE ACCRORAP unter der Leitung des Choreographen Kader Attou:

"...das war wirklich umwerfendes Tanzen, auch als großes Ganzes mit der Musik, dem Bühnenbild und der starken Beleuchtung. All das erzeugte eine stete Spannung. Auf der Bühne eine turbulente Performance, immer mit eleganter Leichtigkeit,  denn der Schwerkraft blieb heuer der Zutritt versagt. Das Ganze wurde von sechzehn TänzerInnen mit einer Synchronizität sondergleichen über siebzig fessendelnde Minuten präsentiert: Unglaublich!

Und am Ende? Das ganze Haus war aus dem Häuschen! ALLE sind sofort aufgesprungen und ein nicht enden wollender Applaus erschallte. Ausverkauft und schwer zu toppen!"

Hartmut .

 

DAMIEN JALET

Shooting-Star der Tanz-Szene nennt ihn die Fachpresse. Zwei Trailer zu Produktionen 2016.

 

Musik als Tanz als Musik


Ballett am Rhein ist Kompanie des Jahres



Antoine Jully

 Seit Beginn der Spielzeit 2014/15 ist Antoine Jully neuer Chefchoreograph der BallettCompagnie Oldenburg. Das Jahrbuch der Zeitschrift „tanz“ zeichnete ihn zudem zweifach aus: Im Jahr 2012 in der Kategorie 'Die hoffentlich die Zukunft be-wegen' und als 'Hoffnungsträger' im Jahr 2013.