KUNO bildende künste

 

Simone Leigh, Gewinnerin des Hugo-Boss-Preises 2018, stellt ihre künstlerische Praxis und den Prozess der Herstellung neuer Skulpturen für die Ausstellung Loophole of Retreat (Schlupfloch ins Refugium) vor . In dem Video stellt sie fest: „Eine Skulptur ist nur zu verstehen, indem  sie auf den eigenen Körper bezogen wird, sodass dadurch  ihre Ecken und Kanten und ihre ganze Präsenz im Raum spürbar werden.

Die Einzelausstellung zum Boss-Preis 2018 ist bis zum 27. Oktober 2019 im Solomon R. Guggenheim Museum in New York zu sehen: https://www.guggenheim.org/video/artist-profile-simone-leigh

NordArt 2019-photocredits_press.pdf
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100 Jahre Merz. Kurt Schwitters.

im Sprengel-Museum. Noch bis 06. Oktober 2019 die Schau über den Bildhauer, Maler, Architekten, Dichter, Typografen, Rezitator, Komponisten, Herausgeber – kurz Crossmedia-Artisten, der seine dadaistische Kunst auf den Namen „Merz“ taufte.

Hier seine „Ursonate“ zwischen 1923-1932 mehrfach aufgeführt.

Bis 25.August 2019

Courtesy Stiftung Blickachsen gGmbH, Bad Homburg, und Künstler

Der Goldene Löwe für den besten Länderpavillon ging an Litauen. Was die Künstlerinnen gemacht haben, ist wie eine Oper, die besingt, dass dieser Planet gegen die Wand krachen wird, was uns nicht hindert in unseren Idyllen zu verharren. (O-Ton BR)

 

Als bester Künstler erhielt das goldne Tier Arthur Jafa, bekannt durch seinen 2016er Durc hbruch mit "LOVE IS THE MESSAGE, THE MESSAGE IS DEATH", einem gut sieben Minuten langen Video, zusammengesetzt aus unzähligen visuellen Fragmenten, er nennt sie `found objects´. Diese Form der Erzählung aus afroamerikanischer Perspektive über das Leben in den USA fand weltweit ungeahnte Beachtung. 

Hier der Trailer: 

POWER PLAY
ANNA UDDENBERG
5. April bis 22. September 2019

Anna Uddenberg beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Konventionen, Normen, Strukturen, Rhetoriken und hinterfragt Denk- und Sehgewohnheiten sowie unsere mentale und physische Mobilität. Mit ihren Skulpturen und Installationen reflektiert sie unsere Zeit, unseren Alltag und untersucht, wie sich die Konsumkultur auch durch neue Technologien – insbesondere die sozialen Medien – verändert. Sie analysiert Gesellschafts- und Kultursysteme und hinterfragt explizit die Rolle, das Rollenmuster und -klischee von Frauen. Ihre hybriden Skylpturen – ‚Sitzmöbel‘ und unrealistische ‚Idealtypen‘ – belegen das Interesse der Künstlerin an Raum (für Hinterfragungen gesellschaftlicher Verhältnisse und Utopien) und an Repräsentationsformen.
Uddenberg überzeichnet den weiblichen Körper, und sie verbindet Handgefertigtes mit Vorgefundenem (Readymades). Ihre visuell irritierenden und häufig verblüffenden Arbeiten halten der modernen Gesellschaft den Spiegel vor und fordern den Betrachter auf, die Normen und Werte unserer Zeit zu hinterfragen.

Zum ARD-Bericht über Christian Boltanskis Werk: hier oben klicken

bis 31.8.2019

 

 

KUNOKUNST VIRTUELL

 

Das Museum Reina Sofía in Madrid bietet jetzt freien Online-Zugriff auf mehr als 2000 Dokumente zum legendären Antikriegsbild "Guernica" von Pablo Picasso. Die neue interaktive Internetseite "Repensando Guernica" wurde November 2017 in der spanischen Hauptstadt präsentiert.

 

Die metamorphantastische Welt des

 

Hieronymus Bosch

 

Klicken zum interaktiven Besuch im

"Garten der Lüste"